Bartesse Calling

Bartesse Calling

Human is the next big thing.

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Wie das sein kann und was den betriebswirtschaftlichen Unterschied zwischen beseelten und innerlich gekündigten Mitarbeiter:innen ausmacht, das erklärt uns ein gut gelaunter Frank Dopheide in der neuesten Folge von Bartesse Calling.
Seine gute Laune und Zuversicht tut gut! Denn wenn man sich umschaut und -hört, dann sind oftmals gar nicht Energie- und sonstige Krisen der wahre Grund für Frustration und Zukunftsangst in Unternehmen. Sondern die Unsicherheit und das mangelnde Vertrauen, ob das eigene Unternehmen gut aufgestellt alle Herausforderungen meistern wird. Und wie der eigene Beitrag dazu gelingen kann.
Frank Dopheide, Gründer von „Human Unlimited“ und Autor des Bestsellers „Gott ist ein Kreativer und kein Controller“ macht uns Mut und durch seine Leichtigkeit große Freude. Er nimmt uns mit auf eine Gedankenreise, deren Logik man sich nicht entziehen kann. Das menschliche Potential ist grenzenlos – wenn es denn freigelassen wird. Und was braucht es dafür? Wir Menschen als soziale Wesen wollen sozial eingebettet werden. Wenn wir uns sicher fühlen ohne es uns in dieser Sicherheit zu bequem zu machen, wenn wir uns wahrgenommen und zugehörig fühlen, wenn wir uns entwickeln und als Teil von etwas Großem verstehen können, dann wird eine unerschöpfliche Kraft frei. Dann entsteht diese Beseeltheit, die alle anderen Menschen in ihren Bann zieht und die jegliche Unternehmung erfolgreich sein lässt.
Kontraproduktiv ist, Menschen ausschließlich als Kostenfaktor und Zahl in einer G&V zu führen.
Magie entsteht, wenn Menschen sich hinter einem guten Narrativ versammeln können und der oder die Narrativ-Erzählerin wahrhaftig und vertraut sind. Wenn Diversität und individuelle Talente gefördert werden statt alle in Jobprofilen, Assessment-Centern und Zielvereinbarungsgesprächen gleichzumachen.

Echt sein

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Dem Filmemacher, Speaker und Transformationsbegleiter Kristian Gründling ist das Echt Sein von Menschen ein wahres Herzensanliegen. In der neuesten Folge von Bartesse Calling treffen Dörte Klein und Uta Kötting jemanden, der dafür brennt, andere im Innenleben zu berühren. Und scheinbar absichtslos einen safe place zu schaffen, in dem man mit sich selbst in Verbindung treten kann. Dafür nutzt er vor allen Dingen das Medium Film, mit dem er das Unsichtbare sichtbar macht und emotional berührt. Eines seiner wichtigsten Werke ist „Die stille Revolution“, ein Film über den Kulturwandel in der Arbeit, nach der Vision von Hotelier Bodo Janssen.

Hospitality statt Hospitalisierung - einfach MACHEN!

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Achtung Achtung – hier lässt sich ordentlich was lernen! Am Beispiel eines Krankenhauses werden all die Themen, die wir ständig diskutieren, spannende Realität: Gesundheitswesen, Digitalisierung, New Work, Customer Centricity, Leadership, Nachhaltigkeit, Umgang mit Pandemien etc. Und zwar im besten Sinne von Best Practice.
Für unseren Podcast Bartesse Calling haben wir den Revoluzzer des Krankenhauswesens interviewt: David-Ruben Thies. Geht nicht gibt’s nichts – einfach machen ist seine Devise. Der ehemalige Pfleger und jetzige Direktor der Waldkliniken Eisenberg führt sein Haus wie ein 4-Sterne-Hotel. Nach den Prinzipien der Healing-Architecture erbaut, empfangen die Waldkliniken keine Patienten, sondern Gäste. Mit bester Verpflegung, heilungsfördernder Umgebung und maximaler Zuwendung. Die Organisation der Pflege folgt dänischen und niederländischen Vorbildern, bei denen der Mensch und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen.
Klingt fantastisch – aber wie lässt sich so etwas finanzieren und auch noch für Kassenpatienten anbieten?? Dies und noch viel mehr erörtern wir in unserer aktuellen Podcastfolge, also schaltet unbedingt ein!
P.S. Der Dokumentarfilm „4 Sterne Plus“ erzählt die ganze Geschichte rund um die Planung und Entstehung der Waldkliniken Eisenberg und wie aus einer Vision Wirklichkeit wird, aktuell in den Kinos und am 19. September als Kleines Fernsehspiel im ZDF.

Praktikum bei Elon Musk

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Er wünscht sich ein Praktikum bei Elon Musk. Die Konzernpflanzen Dörte und Uta sind schon glücklich über freshen Input von draußen: mit Florian Hübner haben wir uns dafür den idealen Gesprächspartner an die Bartesse geholt. Für ihn ist New Work schon seit 5 Jahren ein Buzzword und seinen Firmen-Purpose lebt er gemeinsam mit seinen Kunden. Cool! Es ist einfach immer eine gute Idee, über den Tellerrand zu schauen, auf andere Unternehmenskulturen, andere Generationen, andere Erfahrungen. Ach ja, und wir wissen nun, was der latest digitale Shit ist, ha!

Glauben wir noch oder wissen wir schon?

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Jeden Tag werden wir überschwemmt mit Nachrichten über unzählige Kanäle – sofern wir das zulassen – und niemand weiß mehr so richtig, was man noch glauben darf. Was richtig und was falsch, oder besser, gefälscht ist. Aber wie sollen wir dann zur Wahrheit gelangen? Wie können wir glauben und noch besser, wie können wir wissen? Ob Gefahr in Verzug ist, was wir tun können, welche Entscheidung wir treffen sollen?

Wichtiger als das Recht auf freie Meinungsäußerung ist das Recht auf die Bildung einer eigenen Meinung. Sagt der Philosoph Dr. Christoph Quarch im Interview mit uns, Dörte Klein und Uta Kötting, bei Bartesse Calling. Und Wahrheit, das ist das Unverborgene, klärt uns Christoph auf. Der Monolog allein enthüllt noch nicht das Wesentliche. Allein im Gespräch miteinander finden wir verlässliche Antworten. Nur die gemeinsame Suche nach der Wahrheit verhilft uns zu Wissen und letztlich zu einer gesicherten und sinnhaften Meinung und Entscheidungsgrundlage. Ein Prinzip, das auch für die tägliche Arbeit in der Berufswelt keine schlechte Idee ist...

INKLUSION - PRIDE Founder René Staebe zu Gast

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Die Welt ist in Schockstarre, weil die Ukraine mit Krieg überzogen wird. Das Motiv des Befehlshabers: unklar. Klar ist, dass Leben und Heimat von Menschen bedroht sind, weil jemand der Meinung ist, darüber einfach verfügen zu können.
Es ist wichtiger denn je, über Toleranz und Akzeptanz zu sprechen. Menschen abzulehnen und auszugrenzen – im wahrsten Sinne – ist keine Option. Ihre Meinungen und Bedürfnisse zu ignorieren ebenso wenig. Andere Menschen so zu akzeptieren wie sie sind, das ist unser heutiges Thema. Sie nicht nur zu dulden, sondern in unsere Gemeinschaft aufzunehmen und gleichberechtigter Teil davon werden zu lassen, mit allem was dazu gehört.

René Staebe, Founder von PRIDE bei JTI, ist zu Gast bei Dörte Klein und Uta Kötting an der Bartesse. Mit PRIDE hat er eine beispielhafte Unternehmens-Bewegung gestartet. Mit dem Ziel, nicht nur auf Inklusion und Diversität aufmerksam zu machen, sondern ein internationales aktives Netzwerk entstehen zu lassen. Davon profitieren die beteiligten Menschen, die aus dem Schatten ihres Andersseins heraustreten. Aber auch das Unternehmen, das aus der Schwarmintelligenz dieser Vielfalt schöpfen darf.

James Bond beseitigt Probleme, die Systemtherapie löst sie.

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Da es in der systemischen Therapie um die Lösung von Beziehungsproblemen geht, lässt sich diese Behandlungslogik wunderbar auf jegliche Form von Beziehung übertragen, inklusive dem Miteinander im beruflichen Kontext. Was bedeutet das im Einzelnen?
Die Systemtherapie hinterfragt eingefahrene Denkgewohnheiten, Verhalts- und Bewertungsmuster innerhalb eines Systems. Dadurch zeigen sich automatisch ganz neue und vor allen Dingen wesentlich mehr Möglichkeiten, Beziehungsprobleme und -symptome zu interpretieren, zu verstehen und damit umzugehen. Denkverbote oder Tabus sind in diesem Zusammenhang erfreulicherweise unterwünscht.
Statt sich auf das Problem und sein Zustandekommen zu stürzen, auf Defizite oder Krankheitssymptome, blickt man auf die Stärken und Fähigkeiten des Klienten, um diese aktiv zu unterstützen. Der Klient wird als Experte für sein eignes Leben anerkannt. Wäre es nicht fantastisch, wenn wir Kolleg:innen, Mitarbeiter:innen oder auch ganzen Teams diese Kompetenz zugestehen und sie in ihrer eigenen Befähigung unterstützen könnten?

Wein weiblich. Neuer Wein in neuen Schläuchen.

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Wir lieben Geschichten, die von Mut, Begeisterung und Rebellion erzählen. Und die uns inspirieren, das zu leben, an was wir glauben.
Die Heldin der heutigen Geschichte ist Eva Vollmer. Sie ist Winzerin aus Leidenschaft und lebt ihren Purpose in allem, was sie sagt und tut. Mit viel Respekt und Fingerspitzengefühl schafft sie einen Generationswechsel in der tradierten Wein-Branche, um diese nachhaltig zu verändern. Im Kontext Change und Transformation eine erfreuliche Erfolgs-Story. In ihr vereinen sich fachliche Expertise, Empathie, holistische Naturverbundenheit, Humor und unglaublich gute Vibes. Die Mutter von zwei Kindern ist Gründerin und Unternehmerin, Pionierin im Öko-Weinbau und Netzwerkerin. Sie baut nicht nur Wein, sondern auch Getreide an, hat 14 Pferde und arbeitet mit Imkern zusammen. Nachhaltigkeit ist für Eva Vollmer und ihr Team kein Modebegriff, sondern integraler Bestandteil ihres ökologischen Denkens und Handelns. Obendrein ist Eva Vollmer eine begnadete Geschichtenerzählerin. Geradezu poetisch liest sich der jeweilige Charakter ihrer Weine auf dem Flaschen-Etikett.
Frauen-Power ohne Ende: 2020 hatte das Filmprojekt “Wein weiblich” Premiere, das Eva Vollmer und drei weitere Bio-Winzerinnen mit ihrer zukunftsweisenden Arbeit portraitiert. https://www.weinweiblich.de/

Alles dufte!

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Heute konzentrieren sich Dörte und Uta auf ihren Geruchssinn und tauchen ein in die wundersame Welt des Dufts. Wie kommt man darauf, ins Parfum-Business einzusteigen? Und dann auch noch eigene Kreationen zu entwickeln? Wie viele Duft-Nuancen kann die menschliche Nase unterscheiden? Wonach würde ein Lufthansa Duft riechen?
Das und noch viel mehr klären wir heute an der Bartesse mit Gründerin Stefanie Hanssen, die mit „Frau Tonis Parfum Manufaktur“ in Berlin jeden Tag ihre Vision umsetzt: Düfte jenseits des Mainstreams zu etablieren. In einer Welt von der Stange bietet sie uns außergewöhnliche und gleichzeitig puristische Duftnoten an, aus ihrer Manufaktur oder sogar von ihren Kunden individuell kreiert. Wieder einmal durften wir an einem Lebensweg teilhaben, der keineswegs stromlinienförmig verlief und mit Mut und viel Durchhaltekraft in der Verwirklichung einer Leidenschaft mündete: „magische Erinnerungen an unser Menschsein, in all seiner Widersprüchlichkeit und Komplexität“ zu konservieren.

Letzte Energie-Tankstelle vor der Autobahn des Lebens

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Laut Studie hat nur jedes 5. Change-Projekt in Unternehmen Erfolg. Dafür, dass diese Projekte eine Menge finanzieller und menschlicher Ressourcen beanspruchen, ist die Bilanz eher nicht so toll. Ein Grund dafür, sagt Dr. Ulrich Bauhofer, ist die Erschöpfung der Protagonisten, also aller Beteiligten im Unternehmen. Wer erschöpft ist, hat keine Energie für das Neue und die Veränderung. Wer erschöpft ist, belässt am liebsten alles so, wie es ist.

Ich selbst kenne den Zustand vollkommener Erschöpfung und weiß inzwischen, dass ich mich selber dort hineinmanövriert habe. Ich hatte kein Gespür mehr für meine eigene Energie-Bilanz. Erstaunlicherweise reagieren wir sehr schnell, wenn in unserem Auto das rote Fehlfunktionslämpchen aufleuchtet. Sofort steuern wir in Richtung Tankstelle oder Werkstatt, um unserem Gefährt Energie in Form von Benzin zuzuführen, Öl nachzufüllen oder den Motor checken zu lassen. Wir selber vergessen zu essen und zu trinken, und der letzte Gesundheits-Check ist auch schon ein paar Jahre her. Wir versäumen nicht den TÜV-Termin unseres Autos aber halten es nicht für erforderlich, auf die Warnzeichen unseres Körpers zu hören. INTERESSANT!

Über diesen Podcast

Die Lufthansa Cafeteria "Bartesse" diente Dörte und Uta in Vor-Corona-Zeiten gerne als Treffpunkt, um die wichtigen Themen des Lebens zu diskutieren. Hier wurden sowohl berufliche als auch private Angelegenheiten besprochen und ausgetauscht, beim Lieblings-Heißgetränk oder einem schnellen Business-Lunch. Der Kurzarbeit bzw. dem Homeoffice geschuldet, finden diese Begegnungen nun nicht mehr statt. Aber selbst das digital unterentwickelte Deutschland ist in der Lage, Dörte und Uta mit Podcast-Techniken zu unterstützen, somit den Dialog wieder herzustellen und sogar andere daran teilhaben zu lassen.

von und mit Uta Kötting, Dörte Klein

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